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Investoren » Schlechte Rahmenbedingungen für Private Equity

Der europäische Verband der Finanzinvestoren des Private Equity und Venture Capital, EVCA, hat die Rahmenbedingungen für diese Finanzinvestoren in Europa untersucht. Auf einer Rangliste von 25 Ländern belegt Deutschland Platz 20. Großbritannien und, man staune, Frankreich nehmen Spitzenränge ein. Die übliche Klage über Deutschland? Wohl kaum, denn weder für die EVCA noch für deren Mitglieder besteht Anlass einen wichtigen Markt schlecht zu machen. Die wesentliche Kritik gilt steuerlichen Regelungen, insbesondere bei jungen High-Tech-Unternehmen. Seit Jahren wartet die Branche auf ein Private Equity Gesetz, das nun für 2008 angekündigt ist. Bei Finanzinvestoren im oberen Bereich gibt es trotzdem ein Überangebot. In entscheidenden Segmenten, im Mittelstand und bei den High-Tech-Unternehmen, bleibt das Angebot von Private Equity und Venture Capital begrenzt. Stille Beteiligungen von Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften und die Instrumente der KfW unterstützen die Akquisitionsfinanzierung sehr. Sie ersetzen nicht den echten Eigenkapitalinvestor. Die Zahl der Beteiligungsfonds, die Mehrheiten im Mittelstand erwerben, ist begrenzt. Attraktivere Rahmenbedingungen werden hier schnell zu einem Umsteuern führen. Die Branche sollte nicht mehr länger auf volle Klarheit bei den Rahmenbedingungen warten müssen.